er is stahlbetonbauer, hat früher kampfsport gemacht und wenn er hilflos is, wird er brutal.



als ich ein kind war, war er mein held. ich war ein richtiges papa- kind. wir haben fast alles zusammen gemacht, er hat mir das angeln bei gebracht und mich immer mitgenommen, wir haben viel getobt (er hat mich immer als hantel benutzt) und haben oft zusammen auf dem sofa gelegen und ferngesehen.



als ich 11 jahre alt war ist für mich eine welt zusammen gebrochen. meine eltern trennten sich! damals fand ich es gut das ich bei ihm bleiben sollte und meine schwester zu meiner mutter ging.

von nun an ging alles bergab. da er viel arbeiten musste, blieb der haushalt an mir hängen, wodurch ich die schule schleifen lies und mich nicht mehr mit meinen freunden treffen konnte. bei meinen hausaufgaben konnte er mir eh nicht helfen, was soll man auch von nem dummen sonderschüler erwarten.meine noten waren ihm egal, ich durfte nur nicht sitzen bleiben.

nach einiger zeit fing er an sich mit frauen zutreffen und mich zu schlagen wenn es nicht nach seiner nase ging. einige seiner freundinen waren nett, andere versuchten mich loszuwerden und die letzte war der reinste horror. ich hatte es inzwischen irgendwie hinbekommen schule, haushalt und sogar freunde unter einen hut zu bringen. doch ihr konnte man nix recht machen, sie stand ständig hinter mir und kritisierte mich wo sie nur konnte. abends erzählte sie ihm dann immer was ich angestellt hatte und wurde mit hausarrest und schläge bestraft. sie hatte ausserdem noch erreicht das ich kein taschengeld bekam (wer das haus nicht verlassen darf braucht kein geld). und natürlich durfte ich keine freunde mehr haben, weil sie damals keine haben durfte und weil die mich wohl nur auf dumme gedanken gebracht hätten.

mit 14 jahren hielt ich es zu hause nicht mehr aus, ich haute ab. 2 tage verbrachte ich unter ner kanalbrücke bis mich ein klassenkamerad bei sich wohnen liess. dort wohnte ich ein halbes jahr, bis seine eltern mich nicht mehr ertragen konnten (sie sagten immer ich solle mich doch mal meinem alter entsprechend verhalten und nicht wie ne 40 jährige). also musste ich wieder zurück, es war sogar ne weile ganz erträglich. irgendwann eskalierte aber wieder alles und ich kam wieder in ne pflegefamilie, diesmal war von vornerein klar das es nur auf zeit war. wieder musste ich nach einem monat zurück. mitlerweile hattte das jugendamt aber kapiert das es hier nix mehr zu retten gab und durfte endgültig ausziehen (in eine wg). der ärger hatte längst nicht sein ende gefunden, er drohte mir mich umzubringen (der grund, die scheidung seiner freundin lief noch und ich sollte vor gericht zugunsten ihres ex-mannes aussagen, was ich auch tat.) (als hintergrund info: ihr ex war der vorgesetzte meines erzeugers)

von nun an bekam ich haufenweise briefe seines anwalts, in denen hies es das er jede zahlung einstellen würde, was bedeutet hätte das ich zurück gemusst hätte (und das wäre mein ende gewesen). zum glück hatte das jugendamt mehr macht! dennoch bekam ich angst und hatte einen verfolgungswahn entwickelt, ich traute diesem kerl alles zu. ich ging nicht mehr ohne begleitung oder messer aus dem haus. in einer terapie habe ich diese angst etwas in den griff bekommen, aber sie ist noch nicht ganz weg.



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